Das Fell von Chinchillas weist einige Besonderheiten auf, welche Auswirkungen auf die Haltung haben.
Auf diese Besonderheiten möchte ich in diesem Artikel eingehen.
Keine Schweißdrüsen
Chinchillas sind Nacht- und Dämmerungsaktiv. In der Natur verbringen sie den Tag schlafend an dunklen kühlen Plätzen bei maximal 25 Grad. Da Chinchillas keine Schweißdrüsen haben, vertragen sie auch keine höheren Temperaturen. Durch die fehlenden Schweißdrüsen können sie ihre Körpertemperatur nicht nach unten regulieren.
Für die Haltung ist es deshalb wichtig, dass Chinchillas tagsüber ihre Ruhe haben und das Gehege keinen direkten Sonneneinstrahlungen ausgesetzt ist.
Keine Talgdrüsen
Eine Talgschicht auf der Haut wirkt wie ein Schutzfilm gegen Nässe. Da Chinchillas keine Talgdrüsen haben, dringt Nässe auf die Haut durch. Das Fell beginnt zu verkleben und es droht eine gefährliche Unterkühlung.
Sandbäder für Chinchillas
Sandbäder sind sowohl in der Natur, als auch für die Haltung die Ultimative Fellhygiene für Chinchillas.
Wie auch Degus nutzen Chinchillas die Sandbäder auch zu Bildung des Gruppengeruchs.
Chinchillas sind Gruppentiere und sollten deshalb auch in Gruppen gehalten werden.
Guter Chinchillasand erkennen
Chinchillasand sollte quarzfrei sein, dah er sonst schädlich für Fell und Augen ist.
Echter Chinchillasand erkennen sie daran, dass er glitzerfrei ist, sich im Wasser auflöst und im feuchten Zustand zu Kugeln formen lässt. Unter dem Mikroskop lässt sich erkennen, dass Chinchillasand aus rundlichen Bestandteilen besteht.
Wenn Sie weitere Fragen zur Chinchillahaltung haben oder Unterstützung bei einem bestehenden Problem möchten, können Sie mich gerne kontaktieren.